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Archiv für die Kategorie „Registrierkassen“

Registrierkassen Dokumentationsprojekte

Registrierkassen Dokumentation - Menschliche Informationsverarbeitung

Die zentrale Tätigkeit von Technischen Redakteuren und -rinnen ist die Informationsaufbereitung, so dass die Nutzer / Benutzer eines Systems später mit dem Gerät oder der Software problemlos arbeiten können. Das kann aber nur dann gelingen, wenn die Besonderheiten und die Begrenzungen der menschlichen Informationsverarbeitung berücksichtigt werden.

Ein schwer verständlicher Text wird oft damit entschuldigt, dass sich schwierige Sachverhalte eben nicht einfach erklären lassen. Bei näherer Betrachtung stellt sich aber heraus, dass nicht so sehr der Inhalt des Benutzerhandbuches der Registrierkassen Software als vielmehr die Darbietung des Textes den Sachverhalt verkomplizieren. Die Leser haben den Autoren/Redakteuren gegenüber den berechtigten Anspruch, nicht nur sachlich und vollständig informiert zu werden, sondern auch verständlich.

Mit dem Thema Verständlichkeit beschäftigen sich Wissenschaftler unterschiedlicher wissenschaftlicher Fachgebiete. Besonders interessant sind die Ergebnisse der Germanisten, Psychologen, Pädagogen und Linguisten. Die Dokumentation des Systems soll Inhalte vermitteln. Das Vermitteln von Inhalten aber kann als Lehren bezeichnet werden. Ebenso wie das Aufnehmen von Inhalten als Lernen bezeichnet werden kann. Lernen definiert sich als eine Verhaltensänderung aufgrund von Erfahrungen und Einsichten. Die Leser einer - Benutzerdokumentation befindet sich in der Regel in einer außergewöhnlichen Lernsituation, da sie ,,allein” lernen und sich des Lernprozesses nicht unbedingt bewusst sind.

Die Sprache ist das häufigste Mittel menschlicher Verständigung. Zwischenmenschliche, sprachliche Ereignisse werden auch als Kommunikation bezeichnet. - Die alltägliche Kommunikation findet im Dialog statt. Die Verständigung kann dann als gelungen bezeichnet werden, wenn beide Gesprächspartner keine Rückfragen mehr haben und das subjektive Gefühl positiv ist.- Die schriftliche Kommunikation wie das Lesen einer - Benutzerdokumentation funktioniert nur in eine Richtung: vom Autor zu den Lesern. Verständnis - Schwierigkeiten können nicht unmittelbar im Dialog geklärt werden. Das Problem für den Autor eines Benutzerhandbuches für eine Registrierkasse ist, gleichzeitig seinen Lesern und der Sache gerecht zu werden. Orientiert sich der Autor zu sehr an der Sache, wird er den Lesern nicht gerecht und umgekehrt. Dort, wo bei Überlegungen zur Verständlichkeit eines Textes die Leser ins Spiel kommen, ist Verständlichkeit nicht mehr nur eine Eigenschaft des Textes allein. Vielmehr muss die Interaktion zwischen Autor und Lesern der Benutzerdokumentation im Auge behalten werden. Beide Gehirnhälften arbeiten zusammen und ergänzen sich gegenseitig. Entsprechend ihren Fähigkeiten können ihnen verschiedene Gedächtnisleistungen zugeordnet werden. Das, was der Mensch behält, ist abhängig von der Anzahl und Länge der Information, der Art der Elemente und wie das zu lernende Material organisiert ist. In manchen Fällen überwiegt der primacy effect (Behalten der Anfangsinformationen), in manchen der recency effect (Behalten der Endinformation). Informationen, die sich optisch oder sprachlich abheben, werden in der Regel besser erinnert. Die Tendenz, sich solche außergewöhnlichen Elemente zu merken, nennt man den „von-Restroff“ Effekt.

Generell kann man sagen, dass Anfang und Ende einer Lernsituation besser im Gedächtnis bleiben. Durch das Aufteilen einer Lernsituation in kleine Einheiten und durch Unterbrechungen können diese beiden Effekte öfter auftreten und ausgenutzt werden. Informationen, die sich optisch oder sprachlich abheben, werden in der Regel besser erinnert. Organisiert der Autor eines Benutzerhandbuches einer Registrierkasse den Text in kurzen Einheiten und lässt dem Leser / Benutzer die Chance einer Verschnaufpause, werden die Inhalte besser vom Leser / Benutzer aufgenommen. Wichtige Informationen sollten zu Beginn oder am Ende eines Satzes benannt werden. Besondere Informationen sollten optisch oder sprachlich hervorgehoben sein..

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Registrierkassen Software Benutzerdokumentationen

Registrierkassen Software und Benutzerschnittstellen

Benutzerdokumentation von Software umfasst alle Darstellungen von Informationen über die Benutzung des Softwareprodukts. Beispiele dafür sind neben den Benutzerdokumentationen der Software auch die Symbole oder die Beschriftungen auf Geräten, Bildschirmanzeigen etc. alles typische Elemente der so genannten Benutzerschnittstelle. In diesem Sinne kann die Benutzerdokumentation von Software/Systemen in zwei Klassen eingeteilt werden:

Die Benutzerdokumentation von Registrierkassen Software, die in der Benutzerschnittstelle eines Systems enthalten und an die tatsächlichen Benutzung des Systems gebunden ist – computergestützte Dokumentation, wird als online-Dokumentation bezeichnet. Hier wird differenziert zwischen den Informationen die bei der Benutzung des Systems zur Verfügung steht, und den Informationen, die nur auf spezielle Anforderung durch den Benutzer des Systems angezeigt werden.

Die Benutzerdokumentation von Software, die von der Benutzung der Registrierkasse unabhängig zusätzlich vorhanden ist, wird als offline-Dokumentation bezeichnet.

Online-Dokumentation und offline-Dokumentation müssen beide den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Benutzer der Software gerecht werden. Dabei gibt es Bestrebungen, die offline-Dokumentation einer Software weitgehend überflüssig zu machen. Dadurch soll der Benutzer der Software von der Notwendigkeit befreit werden, zur Bedienung der/s Software/Systems zusätzlich ein dazugehöriges Benutzerhandbuch heranzuziehen.

Der Software-Lieferant/-Hersteller der Software kann bei einer online-Dokumentation leichter sicherstellen, dass Programm und Dokumentation zueinander passen, d. h. den gleichen Stand repräsentieren. Die online-Dokumentation wird dazu so erweitert, dass die Benutzung einer Software mit ihrer Hilfe allein möglich sein soll und tritt in verschiedenen Formen in einer Software auf: die Bildschirmmasken oder Formulare, die Systemmeldungen, die online-Dokumentation / - Handbücher, Hilfetexte und – Meldungen. Ein Teil dieser Darstellungen ist in jedem Fall bei der Benutzung der Software präsent (Bildschirmmasken, Systemmeldungen), andere Darstellungen werden nur auf ausdrückliche Anforderung des Benutzers der Software angezeigt (online-Dokumentation / Handbücher, Hilfetexte).

Der Benutzer der Software muss in diesem Fall wissen, wie diese Darstellungen aktiviert werden können. (Der Benutzer der Software muss wissen mit welchem Kommando das online – Handbuch angefordert wird und mit welcher Taste die „Hilfe“ aufgerufen wird.) Zu der Benutzerdokumentation einer Software gehören also in der Regel Elemente aus beiden Arten von Dokumentation.

Die Gestaltung von Benutzerschnittstellen ist zu einem erheblichen Teil eine Gestaltung der computergestützten Dokumentation innerhalb der Software. Anders ausgedrückt: Die Gestaltung der Dokumentation einer Software geht in die Gestaltung der gesamten Benutzerschnittstellen der Software über. Für die Entwicklung eines Handbuches für die Software wird der Informationsbedarf der Benutzer ermittelt und auf dieser Basis die Benutzerdokumentation der Software geplant.

Dieser Informationsbedarf der Benutzer der Registrierkasse spielt natürlich auch bei der Gestaltung der Benutzerschnittstellen eine wesentliche Rolle. Der Entwickler einer Benutzerschnittstelle für eine Software muss den jeweiligen Informationsbedarf der vorgesehenen Benutzer dieser Software antizipieren (voraussetzen, planen) und die als notwendig identifizierten Informationen in der Benutzerschnittstelle darstellen.<-->

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Registrierkassen im Verkaufsstand am Markt

Jede Woche ist in den Innenstädten der beliebte Markttag, bei dem im Hintergrund seit einiger Zeit auch eine große Rolle spielen. Die Vielfalt, die heute von den einzelnen Ständen verwaltet werden muss, zwingt die Marktverkäufer dazu, sich mit moderner Registrierkassen Technik und daran angeschlossenen Warenwirtschaftsprogrammen auszurüsten. Früher hatte jeder Marktstand Betreiber sein ganz bestimmtes, begrenztes Angebot. Der eine hatte Socken, der nächste hatte Unterwäsche, der Gemüsestand hatte schon ein etwas größeres Repertoire, aber zum Beispiel Ananas oder ähnlich exotische Früchte hat man dort vergeblich gesucht. Heute stellt sich die Situation auf dem Markt ein wenig anders da. Der Marktstand mit den Socken hat jetzt auch Unterwäsche und andere Textilien. Dafür gibt es von diesen großen Ständen gleich mehrere. Der Gemüsehändler hat nicht nur eine, sondern gleich viele Sorten der gängigen Äpfel, Birnen und Kartoffeln, Orangen, Zitronen, Mandarinen, dazu noch Bananen und andere exotischen Früchte. Alle gängigen Gemüsesorten, verschiedene Tomaten, wie Cocktail-, Fleisch- oder normale Tomate, Paprika in allen Farben und vieles mehr. Nicht mehr passend zur Saison, wie früher, sondern alles, was die Markthalle aus aller Welt zu bieten hat. Ohne verliert man hier sehr schnell den Überblick darüber, welche Waren überhaupt zur Verfügung stehen, was ausverkauft wird, was nachbestellt werden muss und welchen Umsatz man getätigt hat, mit welchem Gewinn. Vor allem bei Obst und Gemüse ist es sehr wichtig, dass die Ware immer frisch ist. So sollte immer genau ausreichend Ware, aber nicht zuviel davon auf dem Marktstand sein. Diese Auskünfte kann die Registrierkasse in den Verkaufsdaten speichern und dann per Datenfernübertragung in einen zentralen PC übergeben, der in der Warenwirtschaft die nötigen Auswertungen erstellt. Man stelle sich nur vor, der Sockenverkäufer mit seinen zig Sorten verschiedene Socken in verschiedenen Größen, von denen nur eine besonders beliebt ist und sofort ausverkauft wird. Das wird er nicht unbedingt merken, wenn er nach Marktschluss die Socken vom Wühltisch in die Kartons packt. Aber die Auswertung der Daten aus der , in die er möglicherweise sogar mit Scanner die Etiketten der verkauften Socken eingelesen hat, wird darüber genau Aufschluss geben. So wird er wissen, dass diese bestimmte Größe nachbestellt oder von einem anderen Marktstand besorgt werden muss. Denn oft sind heute Marktstände als quasi Filialen organisiert, das heißt, dass auf mehreren, gleichzeitig stattfindenden Märkten in verschiedenen Städten Marktstände vom gleichen Vertrieb stehen und dann in der Regel auch die gleichen Waren anbieten. Hat jeder dieser Marktstände eine , mit deren Hilfe die Artikel als Verkauf gebucht werden, können am Ende des Tages von einem zentralen PC aus sämtliche Daten aus sämtlichen Registrierkassen abgerufen werden und in einem Warenwirtschaftsprogramm ausgewertet werden. So ist auch für ein scheinbar einfaches Gewerbe, wie dem Marktstand gewährleistet, dass alle Warenbewegungen und auch der Warenbestand genau unter Kontrolle zu halten sind. Vorbestellungen von ausverkauften Artikeln können mit Kundendaten in der Registrierkasse gespeichert werden. Aus den Daten geht auch hervor, wenn der gewünschte Artikel auf einem anderen Marktstand noch vorhanden war. Nachbestellungen just in time ermöglichen mit Hilfe der Daten aus der , dass der Lagerbestand klein gehalten werden kann, was wiederum Kosten sparen kann.

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Registrierkassen im funktionierenden Gastronomie Betrieb

Im Bereich der Gastronomie ist kaum ein erfolgreicher Tagesbetrieb ohne Registrierkasse möglich. Da gibt es den kleinen Landgasthof, in dem der überaus nette Wirt jede Bestellung per Hand auf den Block schreibt und auch zuverlässig serviert. Was dann nicht mehr so gut funktioniert, ist bei hohem Gästeandrang, die Abrechnung an der Theke, so ganz ohne die elektronische Unterstützung einer . Bei einem Seminar hatten alle Teilnehmerinnen X Getränke, die eine zwei, die nächst sogar vier Getränke und so weiter und so fort. Das Seminaressen wurde pauschal mit 15 Euro abgerechnet, von jeder Teilnehmerin einzeln an der Theke bezahlt, zusammen mit den einzeln dazu zu rechnenden Getränken. Der Wirt hatte nur eine Strichliste geführt, da er keine Registrierkasse hat. Jetzt war er darauf angewiesen, dass jeder Teilnehmerin noch einfiel, was sie im Laufe eines langen und informativen Tages zu sich genommen hatte. Mit viel Goodwill hat das funktioniert und der Wirt konnte alle Striche von seiner Liste abrechnen. Aber der Aufwand! Die Quittungen, die jede Seminar Teilnehmerin erhielt, erstellte er auf einem Quittungsblock mit der Hand, Seminarverpflegung, die ermittelten Getränke dazu. Dann, ohne System, schön von Hand addiert, Stempel drauf, endlich fertig. Mit wäre das unter einer Minute pro Teilnehmerin erledigt gewesen. So dauerte es zwischen 5 und 10 Minuten, und das bei 15 Teilnehmerinnen. Endlos! Zum Glück war ansonsten nichts los, sonst wäre das nicht gut gegangen. Registrierkassen sind auch im kleinsten Familienbetrieb eine lohnenden Anschaffung. Nicht nur, dass über den Tag hinweg alle Getränke auf der aufgezeichnet worden wären, auch die Abwicklung wäre denkbar einfacher gewesen. Für jede Teilnehmerin ein offener Bon, auf dem alles eingebucht wird, dann am Ende der Veranstaltung ein Knopfdruck und die druckt die fertige Quittung für jede aus. Alles geht gesammelt in den Tagesumsatz. Ohne ist der Wirt darauf angewiesen, dass jeder kassierte Euro zuverlässig in die Geldschublade wandert und das auch zwischendurch nicht vergessen wird, etwas abzurechnen. Ansonsten behält er am Abend noch offene Striche auf seiner Liste. Wenn moderne eingesetzt werden, hat ein Wirt mehrere, auch oben schon genannte Vorteile. Erstens kommen alle getätigten Umsätze mit in die Abrechnung. Jeder verbuchte Verzehr wird in der gespeichert. Zweitens können diese gesammelten Daten aus der per Datenfernübertragung in das heimische Büro übermittelt werden. Dort dienen sie mit Hilfe von kompatiblen Warenwirtschaftsprogrammen zur Auswertung der betriebswirtschaftlichen Ergebnisse. So kann mit Hilfe der Daten aus der ermittelt werden, wie viel Umsatz generell pro Tag erreicht wurde, welche Speisen und Getränke verkauft wurden, was neu bestellt werden muss. Wichtigster Punkt für jeden Unternehmer ist, zu wissen, wie viel Gewinn ist aus der ganzen Arbeit für mich heraus gekommen. Die Daten aus der helfen dabei, sich einen genauen Überblick zu verschaffen. Ist der Wareneinsatz zu groß, stimmt der Rohaufschlag bei allen Angeboten und wo genau kommt das Geld weg. So kann der Wirt durch seine Umsatzleichen aus der Karte streichen und die Produkte mit gutem Rohaufschlag bevorzugen, damit das Betriebsergebnis insgesamt besser wird. Mit Zettelwirtschaft hätte er das erst dann erfahren, wenn sein Steuerberater ihm sagt, da stimmt was nicht. Einen Betrieb ohne Registrierkassen kann sich heute kein ernst zu nehmender Unternehmer mehr leisten.

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Kassen Hersteller IBM

Die Geschichte der IBM begann 1910 mit der Erfindung der Lochkartenmaschine. Heute kaum noch vorstellbar begann die Datenverarbeitung damals mit diesem einfachen aber genialen, mechanischen Verarbeitungsweg. Erfunden hatte diese Neuheit der Amerikaner Herman Hollerith, der seinerzeit seinen Ingenieur R. Williams nach Deutschland schickte um dort eine Gesellschaft zu gründen, die seine Patente erwarb und die Maschinen vertreiben sollte. Daraus entstand am 30. November in Berlin die DEHOMAG. Das Gründungskapital betrug 120 000 Mark und zu Anfang arbeiteten dort sieben Mitarbeiter. Mit den Produktions- und Vertriebsrechten für Deutschland und Südeuropa konnte das Unternehmen nun die Arbeit aufnehmen. Zunächst einmal wurde das Lochkartensystem für Volkszählungen und andere statistische Zwecke genutzt. Dieses war sicher die erste Entwicklung der Datenverarbeitung. Einige heutzutage namhafte Unternehmen begannen diese Technik auch für kaufmännische Zwecke zu nutzen und so betrug der Umsatz 84.000 Mark. So ging die Entwicklung dann immer weiter, das Kapital erhöhte sich auf 190.000 Mark und die Mitarbeiterzahl stieg auf 23 an. Mit 44 Kunden im deutschen Kaiserreich konnten 250.000 Mark umgesetzt werden. Auch in der Wirtschaftskrise 1930 gelingt es dem Aufsichtsrats Vorsitzenden Willy Heidinger alle 298 Mitarbeiter weiter zu beschäftigen und trotzdem rund 10 Millionen Mark Umsatz zu machen. Drei Jahre später sind schon über 400 Mitarbeiter angestellt und es werden weitere Niederlassungen eröffnet. 1940 betrug die Mitarbeiterzahl der DEHOMAG dann schon 2561 und war in 59 Städten vertreten. In der Nachkriegszeit musste das Unternehmen flexibel sein und so wurden Aschenbechern, Pfannen, Spielzeug und andere wichtige Dinge hergestellt. Es durften auch wieder Lochkartenmaschinen gebaut werden. 1949 wurde dann schließlich die IBM World Trade Corporation in den USA gegründet. IBM Deutschland ist 1951 in Hannover das erste Mal bei einer Messe vertreten. Der erste Rechenstanzer wurde 1954 entwickelt und so fand die Datenverarbeitung auch in öffentlichen Einrichtungen und Behörden ihren Platz. Auch auf die Weiterbildung der Mitarbeiter wird Wert gelegt, so wurde eine Werkschule gebaut, wo sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit weiterbilden konnten. Der erste richtig programmierbare Rechner erschien 1955 auf dem Markt. In Sindelfingen wurde ein Rechenzentrum eröffnet und der Beruf des Systemberaters entstand. Computertechnik wurde auf einmal immer wichtiger und hielt Einzug in alle Verwaltungsorgane der deutschen Wirtschaft. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Technik immer weiter verfeinert, so dass 2001 ein Computer in der Lage war eine Atombombendetonation zu simulieren. Dieser dafür eingesetzte “ASCI White” Computer übertraf die Arbeitsspeicherleistung eines normalen PCs um das 50.000 fache, war dafür aber auch so groß wie 2 Basketballfelder und wog 106 Tonnen. Zu diesem Jahr war die Mitarbeiterzahl von anfangs 7 auf mittlerweile über 26.000 gestiegen. Bis zum heutigen Stand arbeitet das Unternehmen weiter an innovativen Techniken und setzt dabei auf Neuheiten wie zum Beispiel das Projekt “Big Green”, das der Energieeffizienz in der Informationstechnik dient oder der Entwicklung von Großrechnern. Heute bietet das Unternehmen eine Vielzahl an technischen Produkten. Zum Beispiel Software, Speichersysteme und Produkte für mittelständische Unternehmen. Eine weitere Produktreihe ist das Herstellen von Kassen und Kassensystemen. Hier gibt es POS Kassen Systeme, POS Express , für die Selbstbedienung, Peripherie Geräte für , wie zum Beispiel Bondrucker und Kassen Bildschirme, Software oder Werbedisplays für den Handel. Von der kleinen für den Einstieg in den Einzelhandel bis hin zum professionellen , bietet IBM im Bereich der POS Systeme verschiedene Modelle an. Was die Lochkarte bis zur Entwicklung der Computertechnologie bedeutete kann man in diesem Zusammenhang vielleicht gleichsetzen mit der guten alten handgetriebenen Registrierkasse über die Weiterentwicklung von einfachen technischen zum heuten vielschichtigen Einsatzgebiet über elektronische mit angeschlossenem Warenwirtschaftssystem und angeschlossener Verwaltung.

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