Registrierkassen im Verkaufsstand am Markt
Jede Woche ist in den Innenstädten der beliebte Markttag, bei dem im Hintergrund seit einiger Zeit auch Registrierkassen eine große Rolle spielen. Die Vielfalt, die heute von den einzelnen Ständen verwaltet werden muss, zwingt die Marktverkäufer dazu, sich mit moderner Registrierkassen Technik und daran angeschlossenen Warenwirtschaftsprogrammen auszurüsten. Früher hatte jeder Marktstand Betreiber sein ganz bestimmtes, begrenztes Angebot. Der eine hatte Socken, der nächste hatte Unterwäsche, der Gemüsestand hatte schon ein etwas größeres Repertoire, aber zum Beispiel Ananas oder ähnlich exotische Früchte hat man dort vergeblich gesucht. Heute stellt sich die Situation auf dem Markt ein wenig anders da. Der Marktstand mit den Socken hat jetzt auch Unterwäsche und andere Textilien. Dafür gibt es von diesen großen Ständen gleich mehrere. Der Gemüsehändler hat nicht nur eine, sondern gleich viele Sorten der gängigen Äpfel, Birnen und Kartoffeln, Orangen, Zitronen, Mandarinen, dazu noch Bananen und andere exotischen Früchte. Alle gängigen Gemüsesorten, verschiedene Tomaten, wie Cocktail-, Fleisch- oder normale Tomate, Paprika in allen Farben und vieles mehr. Nicht mehr passend zur Saison, wie früher, sondern alles, was die Markthalle aus aller Welt zu bieten hat. Ohne Registrierkassen verliert man hier sehr schnell den Überblick darüber, welche Waren überhaupt zur Verfügung stehen, was ausverkauft wird, was nachbestellt werden muss und welchen Umsatz man getätigt hat, mit welchem Gewinn. Vor allem bei Obst und Gemüse ist es sehr wichtig, dass die Ware immer frisch ist. So sollte immer genau ausreichend Ware, aber nicht zuviel davon auf dem Marktstand sein. Diese Auskünfte kann die Registrierkasse in den Verkaufsdaten speichern und dann per Datenfernübertragung in einen zentralen PC übergeben, der in der Warenwirtschaft die nötigen Auswertungen erstellt. Man stelle sich nur vor, der Sockenverkäufer mit seinen zig Sorten verschiedene Socken in verschiedenen Größen, von denen nur eine besonders beliebt ist und sofort ausverkauft wird. Das wird er nicht unbedingt merken, wenn er nach Marktschluss die Socken vom Wühltisch in die Kartons packt. Aber die Auswertung der Daten aus der Registrierkasse, in die er möglicherweise sogar mit Scanner die Etiketten der verkauften Socken eingelesen hat, wird darüber genau Aufschluss geben. So wird er wissen, dass diese bestimmte Größe nachbestellt oder von einem anderen Marktstand besorgt werden muss. Denn oft sind heute Marktstände als quasi Filialen organisiert, das heißt, dass auf mehreren, gleichzeitig stattfindenden Märkten in verschiedenen Städten Marktstände vom gleichen Vertrieb stehen und dann in der Regel auch die gleichen Waren anbieten. Hat jeder dieser Marktstände eine Registrierkasse, mit deren Hilfe die Artikel als Verkauf gebucht werden, können am Ende des Tages von einem zentralen PC aus sämtliche Daten aus sämtlichen Registrierkassen abgerufen werden und in einem Warenwirtschaftsprogramm ausgewertet werden. So ist auch für ein scheinbar einfaches Gewerbe, wie dem Marktstand gewährleistet, dass alle Warenbewegungen und auch der Warenbestand genau unter Kontrolle zu halten sind. Vorbestellungen von ausverkauften Artikeln können mit Kundendaten in der Registrierkasse gespeichert werden. Aus den Daten geht auch hervor, wenn der gewünschte Artikel auf einem anderen Marktstand noch vorhanden war. Nachbestellungen just in time ermöglichen mit Hilfe der Daten aus der Registrierkasse, dass der Lagerbestand klein gehalten werden kann, was wiederum Kosten sparen kann.
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